Rahmen

Tipp 1

Der Rahmen der Dürkopp Diana hat eine Schwachpunkt. An der Stelle, wo der Kickstarter (oder besser gesagt die Lagerbuchse für den Kickstarter) befestigt ist, kann der Rahmen leicht brechen. Deshalb ist Dürkopp schon bald dazu übergegangen dort eine Verstärkung einzuschweißen. Die Verstärkung ist ein Blechring, der an der Bohrung angebracht wurde. Die alten Modelle haben dieses Blech teilweise noch nicht, obwohl die Dürkopp-Werkstätten damals angewiesen wurden, im Laufe der routinemäßigen Inspektionen dieses Blech nachzurüsten. War der Rahmen an dieser Stelle gebrochen und wurde nachträglich geschweißt (siehe Bild), so kann dies ein Indiz für eine älteres Modell oder ein Unfallroller sein.

Tipp 2

Die Schwingmetall-Puffer müssen auf Zug und Druck belastbar sein. Als Ersatz kann man auf Mercedes-Benz Teile zurückgreifen. Mercedes benützt diese Puffer für die Dämpfung der Fahrerkabinen.

Tipp 3

Die Verlegung der Bowdenzüge erfolgt durch das Kastenprofil des Pressrahmens (Fußschild). Dabei ist peinlich genau auf die exakte Verlegung der Bowdenzüge zu achten (siehe Skizze unten), da sonst die Züge schwergängig funktionieren bzw. aufgescheuert oder durch den Auspuff angeschmort werden.

Die Züge werden von folgender Richtung eingezogen:

Tipp 4

Von den Knebelverschlüssen für die Seitenabdeckungen gibt es zwei Version: mit langen Schaft und mit kurzem Schaft. Die Knebel mit kurzen Schaft wurden zu Beginn der Produktion für die 6V-Diana verwendet. Später wurde die Befestigung der Seitendeckel vereinfacht.

 

© Dürkopp Diana Info Point (1997 - 2003)