Dürkopp Diana 12V Standard

Diese Serie wurde am häufigsten gebaut und verkauft. Endlich gab es die Diana mit Elektrostarter und mit mehr Farben. Zu beachten ist allerdings, dass in den ersten 12V-Rollern noch Teile von der 6V-Serie verbaut wurden. So kann es durchaus sein, dass 12V-Dianas über das voluminöse vordere Schutzblech eines 6V-Rollers oder einem 6V-Zylinderkopf verfügen. Auch wurden 12V-Roller ohne Zierlinien auf dem Schutzblech und dem Fußblech ausgeliefert, obwohl dies ab dem 12V-Roller Serienausstattung war. 

Wichtigste Änderung während der Produktion des 12V-Rollers war die Umstellung von der Einarmschwinge auf die Doppelarmschwinge Mitte 1956.

Fahrgestellnummer 105.201 bis 121.673
Hubraum 194 ccm
Leistung 9.5 PS
Höchst-geschwindigkeit ca. 80 km/h
Elektrik 12V, Dynastartanlage
Vergaser Schrägdüsen-Startvergaser Bing 1/26/58
Farben Diana-Blau, Nizza-Rot, Carbon-Schwarz, Jade-Grün, Supra-Grau, Seta-Beige

Später gab es auch Zweifarblackierungen

Bauzeit 3/1955 bis 12/1958
Stückzahl 16.472
Besonderheiten Die wichtigsten Weiterentwicklungen zur 6V-Serie sind:
  • Die prägnanteste Änderung ist sicher der überarbeitete Motor mit der 12V-Dynastartanlage. Dies ermöglichte die Umstellung auf 12V-Elektrik
  • Die Kurbelwelle ist vierfach gelagert 
  • Das Lenkergehäuse ist im Silber hammerschlaglackiert.
  • Die Reserveradhalterung ist modifiziert und jetzt aus einem Stück
  • Bremslicht ist Serie
  • Bis 111.001: Einarmschwinge, danach Doppelarmschwinge, Handschuhkasten ist nun Serie (ab Baujahr 5/1956)
  • 117.934 bis 121.673: Auslieferung mit kastenförmigen Reserveradhalter und Schwanenhals-Rücklicht der Diana Sport
Varianten
  • Auslieferung ohne Reserveradhalter
  • Auslieferung mit PS- statt VDO-Tacho
Kaufempfehlung Wer Diana kennt, meint meistens dieses Modell. Der Nutzwert ist, auch nach heutigen Maßstäben, groß und dies wird bezahlt.
Wert Wert ca. 600 bis 3000 EUR (je nach Zustand)

 

© Dürkopp Diana Info Point (1997 - 2003)